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Tipps zum Immobilienverkauf Teil II – Haus zum Verkauf anbieten

Quelle: http://www.immobild.de

Vom Immobilienboom in Deutschland können auch diejenigen Immobilienbesitzer profitieren, die ihr Eigenheim verkaufen möchten. Denn aufgrund der hohen Nachfrage lassen sich auch für ältere Objekte mitunter beachtliche Preise erzielen. Nachdem im ersten Teil dieser Reihe die Preisfindung für das Verkaufsobjekt thematisiert wurde, soll es nun um darum gehen, wo man sein Objekt zum Verkauf anbietet und Interessenten für sein Angebot findet. Hierzu sollte der Hauseigentümer zunächst einmal entscheiden, ob er seine Immobilie in Eigenregie oder mit Hilfe eines Maklers verkaufen möchte.

 

Mit oder ohne Makler?

 

Ob der Immobilienkauf eher im Alleingang oder mit professioneller Unterstützung zum Erfolg führt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein professioneller Makler ist routiniert im Verkauf von Immobilien und kann bei langjähriger Berufspraxis aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz speisen. Er kennt sich mit den Gepflogenheiten auf dem Markt bestens aus und weiß, wie man Verträge richtig aufsetzt und durch verkäuferisches Geschick unentschlossene Interessenten mit den richtigen Worten doch zum Kauf bewegt. Dieses Know-how kostet den Hausverkäufer allerdings eine Maklercourtage in dreistelliger Höhe. Gegen professionelle Unterstützung beim Immobilienverkauf spricht neben den anfallenden Gebühren zudem das negative Image von Maklern in der Öffentlichkeit: die gelten als profitorientierte Immobilienhaie, die Privatkäufer mit überzogenen Preisen über den Tisch ziehen. Beim Verkauf in Eigenregie kann man die durch den Wegfall der Maklercourtage eingesparten Kosten direkt in die Vermarktung des Objekts investieren. Dabei sollten alle Kanäle ausgeschöpft werden, die Privatpersonen zum Verkauf ihrer Immobilie zur Verfügung stehen:

    • Internetwerbung: Anzeigen in Online-Immobilienportalen

 

    • Tageszeitungen: Zeitungsannonce im regionalen Anzeigenteil

 

    • Hinweisschild vor dem Haus

Das Internet hat sich als wichtigstes Vertriebsmedium etabliert und wird heutzutage selbstverständlich zum Kauf und Verkauf von Immobilien genutzt. Auf der Suche nach einem neuen zu Hause durchforstet heute kaum noch jemand zuerst in die Zeitungsanzeigen. Stattdessen bevorzugen Immobilienkäufer das übersichtliche und dank umfangreicher Suchfunktionen nutzerfreundlich gestaltete Angebot großer Online-Plattformen. Über das Web erreicht ihre Immobilienanzeige täglich tausende Nutzer und potenzielle Interessenten. Zudem fällt der Informationsgehalt in Internet-Exposes durch die Möglichkeit zur Einbindung von Fotos und umfangreichen Beschreibungstexten deutlich höher aus und vermittelt potenziellen Käufern bereits über die Anzeige einen wesentlich umfangreicheren Eindruck vom Verkaufsobjekt als es im Dreizeiler der Zeitungsanzeige möglich ist.

Der Mix macht‘s

Im klassischen Marketing bewirkt meist ein gelungener Mix verschiedener Methoden die größten Erfolge. Auch beim Hausverkauf steigen die Erfolgschancen durch die Vermarktung in mehreren Kanälen tendenziell. Deswegen lohnt es sich durchaus, zusätzlich eine Anzeige in einer regionalen Tageszeitung zu schalten. In Zeitungsanzeigen entscheidet die Länge der Annonce über den Preis. Wählen Sie hier deswegen eine möglichst prägnante und Aufmerksamkeit erzeugende Überschrift für Ihr Inserat und verweisen Sie darin auf Ihre Online-Exposes. Ein Schild vor ihrem Haus, das auf Ihre Verkaufsabsichten hinweist, erhöht die Verkaufschancen durch Mund-zu-Mund-Propaganda in der Nachbarschaft zusätzlich.

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